Wer es nicht weiß, dem wird es in den ersten 15 Minuten auch nicht auffallen, so weit ist der Stand der Technik... "Final Fantasy" kommt zu 100% aus dem Computer. Die Bilder sind "gerendert", d.h. keine Schauspieler, die gefilmt werden, sondern computergenerierte Gestalten, die realistisch agieren ohne auch nur im entferntesten an einen Zeichentrickfilm zu erinnern...
Die Handlung beschreibt die Einleitung des Films ebenso treffend wie entwaffnend zynisch: Es geht mal wieder darum, die Welt zu retten. Fantasygerecht wird uns die Erde im Jahre 2065 präsentiert, wo der Planet verwüstet ist und nur wenige Lebensformen überlebt haben. Die Menschen wohnen in kraftfeldbeschützten Städten um "Phantome" fern zu halten. Der einzige Weg alle Guten zu retten und die Bösen zu vernichten ist, die 8 Geister zu finden, mit deren Muster eine Welle des Lebens über den Planet geschickt werden kann. Auf der Suche nach ihnen geraten Dr. Sid und die Wissenschaftlerin Aki Ross in ebenso interstellare, wie politische Probleme und Fallen. |
Im Original mit Stimmen von: Alec Baldwin, Donald Sutherland
Regie: Hironobu Sakaguchi
Die Protagonistin dieses Spaceabenteuers Aki Ross wird uns als entschärfte Ablegerin von Lara Croft präsentiert. Sie ist verletzlich und hat sogar tiefsinnige Träume.
Aber keine Sorge, auch das obligatorische Geballer mit bunten Geschossen aus noch nicht existierendem Material kommt nicht zu kurz. Das alles in einer realistischen Perfektion, für die 150 Digitalkünstler und 20 Computeranimateure einige Überstunden hingelegt haben dürften.
Ein Film der in gewisser Weise beängstigt: Wie lange werden Schaupieler überhaupt noch gebraucht werden? Eines ist sicher: Bei derart abstrusen Handlungen sicherlich noch lange... Technisch gesehen ein Meisterwerk, einzigartig in Natürlichkeit und Perfektion. Selbst auf großen Leinwänden nicht von realen, aufgenommen Filmen zu unterscheiden.
(and)
www.final-fantasy-der-film.de
|